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Liebe Kolleginnen und Kollegen Willkommen auf der Homepage der Primarlehrpersonen GR. Seit wenigen Monaten wissen Schulträger, Lehrpersonen und Eltern mit welchen Rahmenbedingungen die Bündner Regierung die Volksschule in die Zukunft führen will. Ein vielfältiger Strauss an Veränderungen beeinflusst die Arbeit der Lehrpersonen seit der letzten Totalrevision 1961. Die Anforderungen an Schüler und Lehrpersonen sind enorm gestiegen. Mehrbelastungen sehen Lehrpersonen nicht nur in der Reformflut sondern auch im immer grösser werdenden Aufgabenkatalog und der unterschiedlichsten Erwartungen an die Schule. Viele Lehrpersonen sind unsicher, ob ihre Schüler dem Sprachenkonzept mit 2 obligatorischen Frühfremdsprachen in der Primarschule gewachsen sind. Vor allem, weil auch die Kompetenz in der Erstsprache unbedingt entwickelt werden muss. Aber auch die Rahmenbedingungen bei der integrativen Beschulung von Kindern mit Förderbedürfnissen sind zu wenig konkret formuliert. Das Schulinspektorat aber auch die Eltern stellen den Lehrpersonen ein gutes Zeugnis aus. Zu oben genannten Rahmenbedingungen gehört aber auch die Wertschätzung über den Lohn. Es ist nicht einzusehen, weshalb das jahrzehntealte Anliegen im Kanton Graubünden nicht realisiert werden kann und man im Kanton St. Gallen für gleiche Arbeit und Engagement eine ganz andere Lohnsumme verdient. Sind doch die Ansätze bei Dienstleistungen der Wirtschaft, der Mittelschullehrpersonen und Regierungsratsgehälter durchaus mit dem Rest der Schweiz vergleichbar. In Lehrerteams sind gerade in Zeiten von Wandel und Umbrüchen ältere Lehrpersonen mit ihren Erfahrungen eine besonders wichtige Konstante. Warum soll eben diesen Personen die Altersentlastung gekürzt werden? Eine Anpassung der Klassengrösse (max. 20 SchülerInnen) und der Unterrichtslektionen bei Schülern und Lehrpersonen ist dringend angezeigt, nicht um weniger zu arbeiten, sondern um die anspruchsvolle Aufgabe noch besser erfüllen zu können. Der Kanton muss zur Sicherung der Schulqualität in der Verbundaufgabe mit den Gemeinden einen klaren Lead übernehmen. Die Bildung als wichtige Ressource unseres Kantons darf etwas kosten. Geschätzte Mitglieder des Grossen Rates, rüsten Sie bitte die Bündner Schule mit zukunftstauglichen Mitteln aus. Unsere Kinder werden es Ihnen danken! Liebe KollegInnen im Namen des Vorstandes danke ich euch für die tägliche Arbeit in Schule und Öffentlichkeit. Sie trägt zur Wertschätzung unseres Berufsstandes bei! Jürg Mächler Präsident PGR
Bitte reserviert euch das Datum der Grossratsdebatte zur Totalrevision des Schulgesetzes! 6. bis 8. Dezember 2011 (ab Dienstag-Mittag) Die Zuschauertribüne im Grossratssaal erwartet viele Lehrpersonen. Kommt und beobachtet, wie die Grossratsmitglieder eurer Region oder Partei argumentieren und abstimmen! Zeigt den Grossrätinnen und Grossräten Euer Interesse an der Debatte zum Schulgesetz, indem ihr sie von der Zuschauertribüne her beobachtet! Zeigt mit eurer Präsenz, dass es nicht egal ist, wie die Zukunft der Bündner Schule gestaltet werden soll. Da das Grossratsprogramm sich auch kurzfristig verschieben kann, hält euch Jöri Schwärzel auf dem Laufenden. Meldet euch bei geschaeftsstelle(at)legr.ch
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